Die 12 Dinge, die jeder Prüfbericht enthalten sollte
Ein Prüfbericht ist ein Rechtsdokument — die Handlungsgrundlage für den Kunden und der Nachweis der Konformität, falls einmal eine Prüfung kommt. Ob ein Bericht standhält oder auseinandergenommen wird, entscheidet meist nicht der Befund selbst, sondern das, was drumherum steht. Hier sind zwölf Dinge, die ein guter Bericht mitbringt, ganz gleich in welchem Gewerk.
1. Wer die Prüfung durchgeführt hat — und auf welcher Grundlage
Ihr Name, Ihr Unternehmen und Ihre Qualifikations- oder Registriernummer, damit sich der Bericht auf eine qualifizierte Person zurückführen lässt. Ein anonymer Befund hat kein Gewicht.
2. Der Kunde und das Objekt
Wer den Auftrag erteilt hat und die genaue Adresse und Bezeichnung des geprüften Objekts. Ein Bericht, der auf „irgendein Gebäude“ passen könnte, passt auf keines.
3. Das Datum — und der Umfang
Wann es stattfand und was es umfasste. Nennen Sie die Grenzen: was Sie geprüft haben und, genauso wichtig, was nicht. Das schützt Sie ebenso wie den Kunden.
4. Eine klare, konkrete Beschreibung jedes Befunds
Nicht „nicht konform“. „Brennbares Material im Fluchttreppenhaus gelagert, das den Fluchtweg verengt.“ Ein Befund, mit dem jemand handeln kann, ohne bei Ihnen anzurufen und zu fragen, was Sie gemeint haben.
5. Ein Foto zu jedem Befund
Selten vorgeschrieben, immer Ihr bester Beweis. Es macht unbestreitbar, dass dort, damals der Zustand so war — für ein Audit oder eine Reklamation Monate später.
6. Eine einheitliche Risikobewertung
Eine einzige Skala macht den Bericht lesbar und vergleichbar und sagt dem Kunden, was zuerst zu beheben ist. Wie auch immer Sie es nennen — Risiko, Abweichung, Konformität, Schadenskategorie — wenden Sie es jedes Mal gleich an.
7. Der Bezug hinter dem Befund
Wo eine Vorschrift gilt, zitieren Sie die konkrete geltende Regel. Nur aktuelle Rechtsvorschriften — eine veraltete Bestimmung untergräbt den ganzen Bericht.
8. Wer es behebt und bis wann
Ein Befund ohne Verantwortlichen und Frist ist eine Notiz, keine Maßnahme. Der Kunde sollte den Bericht mit dem genauen Wissen abschließen, was als Nächstes passiert.
9. Unterschriften — Ihre und die der Beteiligten
Vor Ort unterschrieben, von Ihnen und allen Anwesenden (Objektvertreter, Betriebsleiter), ist der Bericht abgeschlossen und später schwer anzufechten.
10. Eine einheitliche Struktur
Jedes Mal dieselbe Reihenfolge — Identität, Umfang, Befunde, Maßnahmen — damit ein Kunde, ein Auditor oder Sie selbst in drei Jahren ihn auf einen Blick lesen können.
11. Ein Ort, an dem er liegt und wiederzufinden ist
Sortiert nach Kunde und Objekt, nicht verstreut über Ordner und den Postausgang. Wenn jemand nach dem Bericht von vor zwei Jahren fragt, ist er nur eine Suche entfernt.
12. Ein Format, das die Gegenseite tatsächlich nutzen kann
Ein druckfertiges PDF und idealerweise auch eine bearbeitbare Version — nicht jeder auf der Empfängerseite arbeitet gleich.
Eine Checkliste, keine Last
TUZKEMPRO bringt diese zwölf Punkte standardmäßig mit: Identität und Umfang im Kopf, Befunde mit Fotos und einer umbenennbaren Risikoskala, Bezüge, die Sie bestätigen, Verantwortliche und Fristen, Unterschriften vor Ort, ein durchsuchbares Archiv, PDF und Word direkt heraus. Das Urteil bleibt bei Ihnen; die Struktur behält es.
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Meine 7-tägige kostenlose Testphase starten → oder live ansehen, ohne Anmeldung →Geschrieben von Anna Csőgör — Brandschutz- und Arbeitssicherheitsingenieurin, 28 Jahre im Feld und Gründerin von TUZKEMPRO.
Zu den Zeitangaben: Durchschnittswerte, gemessen in meiner eigenen Praxis und mit anderen Fachleuten gegengeprüft. Ihre eigenen Ergebnisse hängen von der Komplexität des Objekts und Ihrer Arbeitsweise ab.
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